Cero-Ocho-Cero-Cero-Uno
Musik wie aus 1001 Nacht auf dem Jenaer Theatervorplatz. Die Band heißt 08001 und kommt aus Spanien. Also nennen wir sie Cero-Ocho-Cero-Cero-Uno.
Was da von der Bühne der KulturArena schallt, klingt ein bisschen nach Dead Can Dance, nach Ofra Haza – in jedem Fall sehr aufregend und immer orientalisch und so, als hätte man es schon mal irgendwo gehört.
Der Sound geht ins Ohr und nach ungefähr drei Sekunden in die Beine - ob man will oder nicht. Also wiegt sich das Publikum, rund 1.100 verbringen den Abend in der Arena, zur Musik der neunköpfigen Band, – von denen, Korrektur: nur vier Mitglieder aus Spanien kommen. Die anderen fünf nennen Marokko, Holland, die USA und Argentinien ihre Heimat. Und diese multinationale Mischung macht die Musik von 08001 so spannend: Gambe und Moog-Synthesizer ergeben eben keinen Sound wie 0815 sondern – richtig: wie Cero-Ocho-Cero-Cero-Uno.
Das klingt nach vom heißen Wüstenwind aufgewirbelten Sand, nach unbarmherzig niederbrennender Sonne. Nach Durst und schließlich ist da am Horizont diese Oase. Erfrischung pur; tanzende und lachende Menschen. Und dazu Musik von Cero-Ocho-Cero-Cero-Uno.



Besetzung:
Julian Urigoitia (Spanien) – Gründer & Produzent
Carlos López (Spanien) – Schlagzeug
Francisco Guisado (Spanien) - Gitarre
Abdelaziz Arradi (Marokko) – Gesang
Fouad El Hayani (Marokko) – Gesang
Clarence Bekker (Holland) – Gesang
Nikol Ann Kollars (USA) – Gesang
Matilde Gonzales (Spanien) – Gesang
Christian Callens (Argentinien) – Bass
Text: Jens Mende
Fotos: Nancy Droese












